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Die Nordfriesischen Inseln

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Strandidylle

Vor der Westküste von Schleswig-Holstein liegen die fünf Nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr, Amrum, Pellworm und Nordstrand, die heute nur noch eine Halbinsel ist. Eigentlich gehören die dänischen Inseln Langli, Fanø, Mandø, Koresand, Rømø und Jordsand auch zu den Nordfriesischen Inseln. Umgeben vom nordfriesischen Wattenmeer lassen die Inseln ihre Besucher im wahrsten Sinne des Wortes aufatmen – das Reizklima der salzigen und pollenarmen Seeluft begeistert nicht nur Allergiker.

Sylt ist die Größte unter den deutschen Nordfriesischen Inseln und gleichzeitig die beliebteste. Über den Hindenburgdamm besteht eine Bahnverbindung zum Festland. Der feine Sandstrand, die friesischen Reetdachhäuser und der geschäftige Ort Westerland prägen die Insel. Wahre Oasen der Ruhe und Entspannung sind dagegen die kleineren Inseln, allen voran Föhr, die „Grüne Insel“ mit ihrer unberührten Landschaft aus saftig grünen Salzwiesen und Marschen. Wandern und Radfahren sind hier wie auch auf den anderen Inseln beliebte Freizeitaktivitäten, anschließend erfrischt ein kühles Bad in der Nordsee. Zu den besonderen Attraktionen der Nordfriesischen Inseln gehören Wattwanderungen und Fahrten zu den Seehundsbänken. Wer ganz entspannt die Wiesen, Heide und Wälder der Insel Amrum durchstreifen möchte, nimmt an einer Fahrt mit dem Pferdewagen teil. An der Südspitze Amrums kann das moderne Seebad Wittdün besucht werden. Kilometerlange feine Sandstrände, die von den gemütlichen Strandkörben bevölkert sind, prägen nicht nur die Insel Amrum. Auch das anerkannte Nordseeheilbad Pellworm bietet ausgedehnte Badefreuden, im Hinterland tummeln sich dagegen Kühe und Schafe. Der Fährhafen Tammensiel verbindet Pellworm mit Nordstrand, das durch seine landwirtschaftliche Nutzung geprägt ist.

Föhr und Sylt können bequem per Flugzeug erreicht werden, zwischen allen Inseln und dem Festland herrscht außerdem ein regelmäßiger Fährverkehr.